Die Bildwelt – das Gesicht einer Marke
Marketing-Kommunikation ohne Bildwelt ist wie ein Mensch ohne Gesicht. Egal wie gut wir reden können, erst mit Gesicht und Ausdruck werden wir wahrgenommen. Die Bildwelt schenkt einer Marke also Persönlichkeit, Wiedererkennungswert und Emotionalität. Das zeigen auch die Zahlen: Nach drei Tagen erinnern sich Menschen an etwa zehn Prozent einer rein textlichen Information. Kommt ein passendes Bild hinzu, steigt dieser Wert auf 65 Prozent.
Bildwelten sind das Aushängeschild eines Unternehmens und zum Glück kein Hexenwerk. Solange Unternehmen drei wichtige Punkte beachten:
Die ersten Schritte
Erst müssen Sie sich die wichtigsten Fragen stellen: Was möchte das Unternehmen vermitteln und an wen richtet sich die Kommunikation? Welche Werte, Botschaften oder Stimmungen sollen transportiert werden? Genau das kann manchmal sehr herausfordernd sein, besonders wenn es kein konkretes Produkt gibt. Dann müssen die Bilder abstrakte Werte und Einstellungen transportieren und widerspiegeln. Ähnlich wie bei der Inszenierung eines Parfüms.
So ist und bleibt die Bildsprache einzigartig
Wichtig ist, dass die Bildsprache konsequent und stringent in allen Kanälen verwendet wird. Sie funktioniert wie ein Cocktail: Die Zutaten – also Inhalte, Licht, Perspektiven, Farben und Stilmittel – müssen in der richtigen Menge miteinander harmonieren. Am besten ist es, sich früh für eine Sprache zu entschieden und regelmäßig zu prüfen, ob sie auch Jahre später noch gelebt wird.
Typische Fehler vermeiden
Ein typischer Fehler ist es, die getroffenen Entscheidungen zur Bildwelt nicht zu kommunizieren und festzuhalten. Dadurch kennen Mitarbeiter die Vorgaben nicht und jeder rührt in seiner eigenen Suppe, was ein uneinheitliches Unternehmensbild zur Folge hat. Deshalb sind Coprorate Design Manuals so wichtig. Alle Beteiligten können es als Leitfaden verwenden und das Corporate Design wird einheitlich in allen Ebenen umgesetzt und nach außen getragen.
Die Rolle von Künstlicher Intelligenz
Selbstverständlich muss auch die Grafik sich mit dem Thema künstliche Intelligenz auseinandersetzen. Auf den Grafiker-Alltag haben KI-generierte Bilder mittlerweile einen enormen Einfluss. Oft reicht nur ein Prompt, um eine Bildidee umzusetzen. Mit Hilfe von KI lässt sich ein „Rezept” mit visuellen Elementen exakt dosieren und wiederholbar gestalten. Das macht die KI zum Partner für Grafiker, um erste Ideen einfacher zu visualisieren oder wiederholende Merkmale wie Logos umzusetzen.
Mit gutem Beispiel voran
Wie eine gut durchdachte Bildwelt funktionieren kann, zeigen große Marken wie Lidl. Sie schaffen es, dass ihre Corporate Language über viele Länder hinweg perfekt funktioniert. Das Design Manual ist kein starrer Katalog, sondern eine umfangreiche, lebendige Website mit unzähligen Anwendungsbeispielen. Die Bildwelt ist so durchdacht konzipiert, dass jede neue Maßnahme sofort „nach Lidl schmeckt“.
Sie wollen Ihre Bildwelt optimieren oder neu gestalten? Schreiben Sie uns!

